Nach der Partitionierung wollte ich meine Laufwerke dauerhaft unter Ubuntu einbinden. Dabei bin ich auf die Frage gestoßen: Nutzt man /dev/sdX oder eine UUID?
Zwar kann man Partitionen direkt über ihren Gerätenamen einbinden:
/dev/sdc1 /mnt/data ext4 defaults 0 2
Das ist jedoch fehleranfällig, da sich die Gerätenamen ändern können – etwa durch zusätzliche Festplatten oder USB-Geräte.
🔍 UUID herausfinden
Die stabilere Variante ist die Verwendung der UUID. Diese lässt sich einfach anzeigen mit:
lsblk -f
Alternativ:
sudo blkid
✅ Einbindung über UUID
In der /etc/fstab sieht das dann so aus:
UUID=1234-ABCD /mnt/data ext4 defaults 0 2
Die UUID gehört zum Dateisystem und bleibt unabhängig von der Gerätebezeichnung erhalten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Partition immer korrekt eingebunden wird.
Anschließend wird die Konfiguration geladen und getestet:
sudo systemctl daemon-reload
sudo mount -a
🔍 Rechte anpassen (nur bei ext4 notwendig)
Nach dem Einbinden gehört die Partition oft zunächst dem Benutzer root. Um sie normal nutzen zu können, müssen die Rechte angepasst werden:
sudo chown -R $USER:$USER /mnt/myhome
Danach kann die Partition wie ein normaler Ordner verwendet werden.
💡 Fazit
Die Verwendung von UUIDs ist zwar etwas weniger „lesbar“, aber deutlich robuster – besonders bei Systemen mit mehreren Festplatten oder wechselnder Hardware.
